
Kritik an nächstem Karlspreisträger
Der designierte nächste Aachener Karlspreisträger, Rumäniens Präsident Klaus Iohannis, steht in der Kritik.
Ihm wird laut Spiegel vorgeworfen, massiv Stimmung gegen die ungarische Minderheit in seinem Land zu machen. Iohannis soll vor wenigen Tagen die Verschwörungstheorie aufgewärmt haben, laut der Ungarn die Abspaltung des Landesteils Siebenbürgen betreibe.
Nach Informationen der Aachener Zeitung steht das Karlspreisdirektorium aber weiter zu Iohannis. Der Vorsitzende Jürgen Linden sagt, dass Rumäniens Präsident sich sein gesamtes politisches Leben lang für den Schutz von Minderheiten eingesetzt hat. Wie andere europäische Staatenlenker sei auch er nur bemüht, den Zusammenhalt seines Lands gegen separatistische Bestrebungen zu verteidigen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2020 14:53