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Krankenhäuser in der StädteRegion Aachen nehmen Covid-Patienten aus Eupener Krankenhaus auf
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Krankenhäuser in der StädteRegion Aachen nehmen Covid-Patienten aus Eupener Krankenhaus auf

Die sieben Krankenhäuser in der StädteRegion Aachen nehmen Covid-19-Patienten aus Belgien auf. Das St. Nikolaus-Hospital in Eupen ist am Rande seiner Kapazität angekommen. Die vorgehaltenen Intensivplätze und die Isolierstationen für Covid-19-Erkrankte sind voll belegt. Schon am Dienstagmorgen ist ein Hilferuf des Ministers für Gesundheit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Antonios Antoniadis, beim Gesundheitsdezernenten der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons, angekommen. Nach vielen Telefonaten mit allen sieben Krankenhäusern in der StädteRegion Aachen war schnell klar: Alle Häuser nehmen mindestens einen Covid-Patienten aus Ostbelgien auf. Es wird damit sehr schnell Plätze für mehr als zehn belgische Patienten in der StädteRegion Aachen geben.

Laut Ziemons sei es selbstverständlich, in dieser Situation zu helfen. Man könne nicht darauf warten, dass es von Bundesseite eine formelle Einigung mit Belgien dazu gibt. Man müsse einfach vor Ort helfen und Lösungen finden. Auch über die Euregio Maas-Rhein hätte man so binnen weniger Stunden eine Lösung auf die Beine stellen können, die tragfähig sei und vor allem den Menschen in der Dreiländerregion helfe. Die Versorgungssicherheit der deutschen Patienten bleibt aber garantiert, wie Dr. Ziemons bekräftigt: „Wir haben noch ausreichend freie Kapazitäten, so dass wir diese nachbarschaftliche Hilfe leisten können, ohne die Versorgung vor Ort zu gefährden.“

Veröffentlicht: Dienstag, 27.10.2020 14:13

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