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Kommunaler Zusammenhalt bei Vorbereitungen zur A544-Sperrung
© Antenne AC/StädteRegion Aachen
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Kommunaler Zusammenhalt bei Vorbereitungen zur A544-Sperrung

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.04.2023 07:18

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Der anstehende Abriss und Neubau der Haarbachtalbrücke zieht große Einschränkungen für Stadt und StädteRegion Aachen nach sich. Pendler, Unternehmen und Bewohner werden massiv von den Bauarbeiten und einer eventuell anstehenden kurzfristigen Vollsperrung der A544 betroffen sein.

Die Stadt Aachen hat jetzt gemeinsam mit der Städteregion und der Stadt Würselen darüber informiert, welche Herausforderungen zu meistern und welche Maßnahmen geplant sind. Die Nachricht, dass die A544 voll gesperrt werden muss, war ein Schock, so Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

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Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen
Die Nachricht der geplanten A544-Vollsperrung war ein Schock
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Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen
Gut, dass wir die Ringe zum Ausweichen haben
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Eine gut abgestimmte regionale Lösung sei wichtig, betroffen seien schließlich Pendler aus der gesamten Region, so Städteregionsrat Tim Grüttemeier. Demnach nutzen 50.000 Menschen jeden Tag die A544 um in die Stadt Aachen und wieder hinaus zu kommen.

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Städteregionsrat Tim Grüttemeier
Regionale Lösung muss her
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Die Stadt Würselen hatte zuletzt Forderungen an die Autobahn GmbH erarbeitet. Würselens Bürgermeister Roger Nießen hat die Hoffnung auf eine Alternativlösung mittels Ersatzbrücke jedenfalls noch nicht aufgegeben. Im Worst Case sei für ihn wichtig, dass die Anschlussstelle Verlautenheide aufbleibt, so NIeßen.

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Würselens Bürgermeister Roger Nießen
Hoffnung auf Ersatzlösung noch nicht aufgegeben
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Am 17. April steht die nächste Prüfung der Haarbachtalbrücke an. Dann entscheidet sich, ob es nochmal drei Monate - bis zur nächsten Brückenprüfung - weiter geht oder ob sofort gesperrt werden muss. Spätestens im Januar wäre dann aber Schluss.

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Um welche Maßnahmen es konkret geht:

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  • OBin Keupen: "Wir arbeiten mit allen Akteur*innen der Region intensiv zusammen, können aber heute noch keine rundherum fertigen Lösungen präsentieren. Wir unterstützen daher die Idee einer By-Pass-Lösung parallel zur heutigen Autobahnbrücke, die von Unternehmen und Kammern an uns herangetragen worden ist.“ Mit einem gemeinsamen Schreiben werden die Kommunen das Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit Nachdruck auffordern, die Idee aus der Gruppe der Kammern, Unternehmen und Hochschule intensiv zu prüfen.
  • Erstellung eines Verkehrsmodells zur Optimierung der Verkehrssteuerung, die Prüfung, ob Fördergelder für betroffene Unternehmen zur Verfügung stehen könnten, erweiterte ÖPNV-Angebote, alternative Arbeitszeitmodelle und neue Wegeführungen.
  • Die Anschlussstelle Würselen/Verlautenheide bleibt offen, damit werden die Anschlussstelle und Ortslage Broichweiden sowie die B57 in Würselen nicht zusätzlich belastet.
  • In Aachen hat man zurzeit vor allem den Notfall im Blick, der mit der bevorstehenden nächsten Brückenprüfung schon eintreten kann. Notfallpläne seien vorbereitet und ausgearbeitet. Vier bis sieben Tage seien nötig, um alle Maßnahmen rund um die Brückensperrung umzusetzen.
  • Die Autobahn GmbH wird auf A4 und A44 Alternativrouten und eventuelle Verzögerungszeiten ausweisen. Solche Informationen sind auch in den Niederlanden und in Belgien an den Autobahnen geplant. Im Netz von Stadt und Städteregion Aachen werden rund 50 Schilder auf die Sperrung der Haarbachtalbrücke und die Alternativrouten hinweisen. Dennoch werden Reisezeitverluste nicht zu vermeiden sein, heißt es...
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Kommunaler Zusammenhalt bei Vorbereitungen zur A544-Sperrung
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