
Kohleausstieg
Die Bundesregierung und die vier Braunkohle-Länder haben sich auf einen Zeitplan für das Abschalten von Kohlekraftwerken geeinigt.
Außerdem sollen die Kohleländer erneut 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel bekommen.
Bei dem sechsstündigen Gespräch im Kanzleramt hat es am Ende auch eine große Überraschung für unsere Region gegeben. Der Hambacher Forst bleibt. Demonstranten kämpfen dafür seit Jahren. Das bedeutet, dass der Tagebau Hambach kleiner ausfällt als geplant, auch der Ort Morschenich muss nicht mehr umgesiedelt werden.
Beschäftigte in Braunkohle-Kraftwerken sollen ein Anpassungsgeld bekommen, wenn sie ihren Job verlieren. Damit können sie die Zeit bis zur Rente überbrücken.
Der Energiekonzern RWE soll schon Ende dieses Jahres den ersten Block seiner Kohlekraftwerke vom Netz nehmen. Acht sehr alte Blöcke würden schnell abgeschaltet, heißt es. Dazu gehören die Anlagen in Neurath und Niederaußem, aber auch zwei Blöcke in Weisweiler.
Bis 2029 soll das Kraftwerk in Weisweiler nach aktuellen Plan komplett abgeschaltet sein.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.01.2020 06:35