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Können unbemannte Flugzeuge helfen beim Suchen und Retten?
© RWTH/FSD Institut und Lehrstuhl für Flugsystemdynamik
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Können unbemannte Flugzeuge helfen beim Suchen und Retten?

Die RWTH und die Stadt Aachen erforschen jetzt gemeinsam, ob unbemannte Flugsysteme bei grenzüberschreitenden Such- und Rettungsaktionen helfen können.

„GrenzFlug“ heißt das Projekt, das vom Bund finanziert wird.

Denn bei Such- und Rettungsmissionen in großen, unübersichtlichen Flächen ist es wichtig, wirksam und schnell Gefahrensituationen bewältigen zu können.

Bodengebundene Suchaktionen sind zeitaufwändig und erfordern viel Personal - automatisierte Flugsysteme könnten dagegen ein Gebiet schnell erreichen und auch schwer passierbare Stellen systematisch absuchen.

RWTH und Stadt Aachen werden zunächst mit euregionalen Rettungsdiensten die Voraussetzungen für die Integration von unbemannten Luftfahrzeugen in grenzüberschreitende Rettungsmissionen erarbeiten. Eine Herausforderung liegt dabei in den unterschiedlichen nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Wissenschaftler des RWTH-Instituts für Flugsystemdynamik modifizieren anschließend ein unbemanntes Fluggerät(siehe Foto), das als Kippflügler senkrecht starten und landen sowie gleichzeitig große Strecken auch außerhalb der Sichtweite eines Steuerers zurücklegen kann. Der Kippflügler soll schließlich automatisiert die Rettungskräfte im Einsatz mit Informationen versorgen.

„GrenzFlug“ fügt sich in die „Urban Air Mobility“-Initiative ein, in die die Stadt Aachen im Verbund der MAHHL-Städte (Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen, Lüttich) im September 2018 eingetreten ist. Die Initiative der Europäischen Innovationspartnerschaft „Smart Cities and Communities“ (EIP-SCC) zielt darauf ab, den Einsatz von innovativen Luftfahrttechnologien und deren Umsetzung im urbanen und regionalen Umfeld zu beschleunigen.

Veröffentlicht: Freitag, 17.01.2020 10:09

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