Anzeige
Kliniken wappnen sich
© Rhein-Maas-Klinikum/Harald Reusmann
Teilen: mail

Kliniken wappnen sich

Die Corona-Krisenstäbe planen momentan zusammen mit den Leitern der Kliniken und Krankenhäuser die nächsten Wochen in der Corona-Pandemie.

Es geht um Intensivbetten, Beatmungskapazitäten und Personalaufstockungen.

Momentan gibt es demnach knapp 200 Intensivbetten, die für die derzeitige Lage reichen. Wenn die Fallzahlen demnächst steigen, will man auf rund 350 Betten mit Beatmungsmöglichkeit erhöhen - das bedeute allerdings einen großen Kraftakt für die Kliniken.

Planbare Operationen und Eingriffe sind schon jetzt deutlich verringert worden, um weitere Kapazitäten zur Behandlung schwerer Corona-Erkrankungen zu ermöglichen. Dennoch sei garantiert, dass alle auch anderweitig erkrankten Patienten weiterhin gut versorgt würden.

Außerdem werden die Krankenhaus-Mitarbeiter schon intern geschult, dabei wird auch Personal, das bisher außerhalb der Intensivmedizin tätig war, in die jetzt geforderte Arbeit eingewiesen. Weiteres Personal will man noch anwerben und auch einarbeiten.

Nächste Woche will man auch die Krankenhäuser in den Nachbarkreisen Heinsberg und Düren miteinbeziehen.

(im Bild: Rhein-Maas Klinikum in Würselen)

Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2020 13:49

Anzeige
Anzeige
Anzeige