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Klimaschädliches Methan entweicht
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Klimaschädliches Methan entweicht

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In der StädteRegion Aachen gibt es zwei Orte, an denen durch das Entweichen von Methan das Klima geschädigt wird.

Darauf weist der Aachener Fabian Fahl hin, er ist der klimapolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Die Linke.

Das Methan ist laut einer aktuellen Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bei Proben am 14. September ausgetreten - und zwar in Stolberg aus dem Abgaskamin der TENP-Verdichterstation und in Würselen beim Abfackeln an der OGE-Verdichterstation.

Fabian Fahl: "Ich habe mir zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe auch zwei Stationen in der Städteregion Aachen angeschaut. Auch an den Verdichterstationen in Würselen und Stolberg wird offenbar in vermeidbarer Weise Methan freigesetzt. Das ist extrem klimaschädlich. Methan wirkt, auf 20 Jahre bezogen, 81-mal stärker auf das Klima als CO2. - Bereits im März habe ich eine Große Anfrage an die Bundesregierung gestellt, weil wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von Methan-Emissionen in Deutschland fehlen [Bundestagsdrucksache 21/4598]. Ohne sie wird Deutschland die notwendige Klimaneutralität bis 2045 nicht erreichen können."

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Zu der DUH-Studie:

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An 13 von 44 untersuchten Anlagen der Öl- und Gasinfrastruktur haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die US-amerikanische NGO Earthworks mithilfe einer Spezialkamera unkontrolliert austretende Methan-Emissionen und andere Kohlenwasserstoffe festgestellt. Betroffen sind LNG-Terminals, Gasspeicher, Verdichterstationen im Gasnetz und Raffinerien. Die Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in den Niederlanden wurden im September 2026 untersucht. Die DUH wird die Betreiber der betroffenen Anlagen und die Behörden informieren und schriftlich dazu auffordern, die Vorgaben aus der EU-Methanverordnung umzusetzen.

Die Methanverordnung verpflichtet Unternehmen, die in der Europäischen Union Öl, Kohle und fossiles Gas fördern und transportieren, seit 2024 ihre Methan-Emissionen basierend auf Messungen zu quantifizieren, ihre Infrastruktur regelmäßig auf Emissionsquellen zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu reparieren.

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