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Kemmerich gibt doch auf
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Kemmerich gibt doch auf

Nach seiner umstrittenen Wahl zum Ministerpräsidenten mit den entscheidenden Stimmen der AfD will der aus Aachen stammende Ministerpräsident Thüringens Thomas Kemmerich sein gerade erst erworbenes Amt wieder zur Verfügung stellen.

„Der Rücktritt ist unumgänglich“, hat er in Erfurt gesagt.

Seine FDP-Fraktion will beantragen, dass der Landtag aufgelöst wird, um Neuwahlen zu ermöglichen. Kemmerich wolle den Makel der Unterstützung durch die AfD vom Amt des Ministerpräsidenten nehmen, heißt es.

Der bei der Wahl gescheiterte bisherige Amtsinhaber Bodo Ramelow von der Linken steht weiter als Kandidat zur Verfügung.

Bei der Thüringer Landtagsverwaltung ist bis Donnerstagnachmittag allerdings noch kein Rücktrittsgesuch von Kemmerich eingegangen. Damit ist er weiterhin im Amt. Kemmerich bleibt auch nach einem Rücktritt geschäftsführender Ministerpräsident, bis ein neuer Regierungschef gewählt ist.

Die SPD fordert daher den sofortigen Rücktritt Kemmerichs. Durch die bloße Ankündigung sei die Lage nicht bereinigt, so Parteichef Walter-Borjans.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.02.2020 13:26

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