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Keine erneute Vorverteilung von Jodtabletten
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Keine erneute Vorverteilung von Jodtabletten

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 06:41

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Die Stadt und StädteRegion Aachen halten es nicht für sinnvoll, vorsorglich erneut Jodtabletten an die Bevölkerung auszugeben. Das hatten sie 2017 vorsorglich für einen möglichen Ernstfall in den belgischen Atomkraftwerken Tihange und Doel getan.

Im Ernstfall werden die Jodtabletten in Verteilstellen der einzelnen Kommunen ausgegeben, sagt Marlis Cremer, die Leiterin des Amtes für Rettungswesen und Katastrophenschutz der Städteregion.

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Marlis Cremer, Leiterin des Amtes für Rettungswesen und Katastrophenschutz der StädteregionGenug Vorrat
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Die Verteilstellen im Ernstfall sind auf die einzelnen Kommunen der StädteRegion und innerhalb des Aachener Stadtgebiets so verteilt, dass sie gut erreichbar sind. Wer will, kann Jodtabletten auch in der Apotheke besorgen. Jodtabletten sollen aber nicht vorsorglich, sondern nur nach entsprechender Aufforderung der Katastrophenschutzbehörde eingenommen werden.

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Marlis Cremer, Leiterin des Amtes für Rettungswesen und Katastrophenschutz der StädteregionJodtabletten auch in der Apotheke erhältlich
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In den Apotheken gibt es momentan laut dem Apothekerverband Nordrhein jedoch schon Lieferschwierigkeiten, weil die Anfrage nach Jodtabletten wegen des Ukraine-Krieges gestiegen ist. Der Apothekerverband warnt allerdings ausdrücklich vor der falschen Einnahme und dem unnötigen Kauf der Tabletten. Jodtabletten seien ein absolutes Notfallmedikament bei atomaren Zwischenfällen, heißt es. Außerdem sind sie für Patienten mit Schilddrüsenproblemen vorgesehen.

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