
Angesichts der kritischen Corona-Lage haben die NRW-Landesregierung und die Karnevalsveranstalter Sitzungen und Partys in Innenräumen für die laufende Session abgesagt.
Sicherheit und Gesundheit hätten oberste Priorität, so Ministerpräsident Wüst nach einem digitalen Austausch mit den Karnevalsverbänden.
Frank Prömpeler, der Präsident des Festausschusses Aachener Karneval (AAK) und Vizepräsident des Bundes Deutscher Karneval, spricht von einem wichtigen und richtigen Schulterschluss:
Feiern um jeden Preis gebe es nicht. Prömpeler hofft noch, dass die Züge Ende Februar gehen können. Wenn die Lage das aber nicht zulasse, müsse man das auch zeitnah Anfang bis Mitte Januar so sagen.
Der AAK-Ball der Mariechen wird zunächst in den April 2022 verschoben. Die Eröffnungsmesse am 12.1.2021 wird digital übertragen.
Für die beiden Tollitäten Guido I. Bettenhausen und Märchenprinz Phil I. Cremanns sei die Entscheidung besonders bitter, heißt es vom AAK. Beide hätten sich auf eine tolle Session gefreut.

