
Kein Ergebnis im Rinderherpes-Prozess
Am Verwaltungsgericht Aachen ist es im Prozess um die Tötung von knapp 700 Rindern zu keinem Ergebnis gekommen. Rund fünf Stunden haben die Beteiligten bei der mündlichen Verhandlung die Möglichkeit genutzt, um Fragen an den Virus-Experten Martin Beer zu stellen. Vor allem soll über mögliche Alternativen zur Schlachtung wie Impfungen oder strenge Quarantäne gesprochen worden sein, hat der Pressesprecher des Verwaltungsgerichts, Frank Schafranek mitgeteilt. Damit die betroffenen Bauern von rund 500 Rindern die Gelegenheit haben, Beweisanträge zu stellen, ist die Verhandlung vertagt worden. Der Prozess wird Anfang März fortgesetzt. Was mit den rund 170 übrigen Rindern der Bauern passieren soll, ist noch unklar.
Veröffentlicht: Montag, 03.02.2020 16:16