
© Präsidialamt der Ukraine
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Der Präsident der Ukraine und designierte Karlspreis-Träger 2023: Wolodymyr Selenskyj
Karlspreis-Festakt am 14. Mai
Die Karlspreis-Verleihung an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wird am 14. Mai und nicht erst vier Tage später am Himmelsfahrtstag wie sonst üblich ausgerichtet.
Detaillierte Infos zur Verleihung gibt es laut einer Mitteilung der Stadt Aachen von Donnerstag (6.4.23) voraussichtlich erst kurz vor dem 14. Mai.
Die Planung und Abstimmung mit allen Beteiligten aufgrund der Lage in der Ukraine sei sehr kompliziert.
Die Laudatio wird Ursula von der Leyen halten, die Präsidentin der Europäischen Kommission.
Unklar ist weiterhin, ob Selenskyj persönlich den Karlspreis in Aachen erhält oder ob er per Videotechnik dazugeschaltet wird.
Stimmen:
- Dr. Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreisdirektoriums: „Die Situation für den Karlspreis und die Vorbereitungen ist natürlich schwieriger als in den Jahren zuvor. Das wussten wir, weil das der Kriegssituation geschuldet ist.“ Der Karlspreisträger und Gäste, die ihn unterstützen, würden nun einmal in einer besonderen Gefährdungssituation sein, so Linden weiter. „Wir betrachten die Karlspreisverleihung 2023 als einen Akt der Solidarität mit der Ukraine. Zugleich sehen wir sie als Zeichen der Ermutigung für das ukrainische Volk und seinen Präsidenten, für die Demokratie und die Menschenrechte, vor allem aber für Leib und Leben der Menschen und die europäische Werte, die in diesem Krieg verteidigt werden.“ Linden hebt besonders den unglaublichen Mut und den neuen politischen Stil von Präsident Selenskyj hervor, der die Klammer zwischen der Ukraine und der europäischen Gesellschaft bilde und zeitgleich für sein eigenes Volk die Verteidigungsbereitschaft auch in schwierigsten Zeiten hochhalte. „Gleichzeitig gibt er die Hoffnung, dass dieses Unterfangen auch erfolgreich ist.“
- Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Wir wissen, dass wir mit der Preisverleihung nicht den Krieg beenden oder die direkten Folgen des Krieges mildern können. Doch wir wollen dem ukrainischen Volk mit dem Karlspreis demonstrieren, dass es wahrgenommen wird, dass wir an seiner Seite stehen. Das tun wir hier in Aachen mit unseren Mitteln und mit vollem Herzen.“
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.04.2023 11:40
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