
Karlspreis-Diskussion bei Münchener Sicherheitskonferenz
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.02.2023 14:58
Bei der Münchener Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende haben die Verantwortlichen des Aachener Karlspreises über die potenzielle EU-Erweiterung, insbesondere mit Blick auf die Ukraine, gesprochen.
Bei der Diskussionsrunde hat der britische Historiker und Karlspreisträger von 2017, Timothy Garton Ash, einen Sonderweg vorgeschlagen für zeitnahe Beitrittsverhandlungen, um auch der Ukraine eine zeitliche Perspektive zu geben. Die frühere georgische Außenministerin Eka Tkeshelashvili hat darn erinnert, dass nicht nur Präsident Selenskyj, sondern die gesamte ukrainische Bevölkerung einen baldigen Beitritt wünsche, weshalb die Europäer ehrlich und verlässlich agieren sollten.
Der Karlspreis positioniert sich im Zuge der Auszeichnung 2023 an das ukrainische Volk und seinen Präsidenten klar für eine einheitliche europäische Antwort auf die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit.
Die Vorsitzenden der Karlspreisgremien haben laut eigenen Angaben überdurchschnittlich hohen Zuspruch erhalten für die Entscheidung zur Auszeichnung von Wolodymyr Selensky.
