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Junge Aachener bleiben beim Eigenheim oft außen vor
© Nils Hillebrand
Februar 2026: Geld ins Haus stecken: Damit auch Durchschnittsverdiener in der Städteregion Aachen sich wieder ein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten können, soll der Bund eine „Haus-Förderung“ schaffen. Das fordern Branchenverbände. Da beim Wohneigentum die Miete wegfalle, rentierten sich die eigenen vier Wände im Alter: als eine „bewohnbare Rente“ – als ein Stück „Rente in Stein“.
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Junge Aachener bleiben beim Eigenheim oft außen vor

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 10:21

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In der Städteregion Aachen leben rund 101.800 Menschen in den eigenen vier Wänden. 

Das entspricht einer Wohneigentumsquote von 34,3 Prozent, sie liegt deutlich unter dem Bundesschnitt. 23 Prozent wohnen in einer Eigentumswohnung. Bundesweit liegt die Quote bei 43,5 Prozent. 

Besonders für 25- bis 40-Jährige bleibt der Traum vom Eigenheim hier bei uns oft unerreichbar, steht in einer neuen Studie des Pestel-Instituts

Rund 135.400 Menschen dieser Altersgruppe leben aktuell in der Städteregion Aachen. Immer mehr von ihnen seien allerdings gezwungen, dauerhaft zur Miete zu wohnen. „Dabei gehören gerade Jobstarter und Familiengründer zur typischen Klientel für Wohnungskauf und Hausbau. Aber die ‚Nestbauer-Generation‘ ist längst zur Verlierer-Generation beim Wohneigentum geworden“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. 

Verbände fordern deshalb mehr staatliche Förderung, damit auch Durchschnittsverdiener sich Wohneigentum leisten können. Ohne Unterstützung droht laut Experten vielen im Alter die „Wohnarmut“.

An die Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus der Städteregion Aachen und ganz Nordrhein-Westfalen appelliert die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels, Katharina Metzger, Wort zu halten: „Im Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass Wohneigentum gefördert werden soll. Aber wann, wenn nicht jetzt?“ Passiere nichts, gehe die Hängepartie weiter: „Alle warten auf Unterstützung vom Bund. Solange die nicht kommt, liegt der Traum von den eigenen vier Wänden weiterhin auf Eis“, so Metzger. 

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