
Wie immer im Vorfeld der Karlspreisverleihung sind in Aachen die Jugend-Karlspreise vergeben worden.
Weil es im letzten Jahr pandemiebedingt keinen Karlspreis gegeben hat, sind dabei die Auszeichnungen am Donnerstag gleich zweimal an junge Menschen gegangen, die sich für Europa engagieren.
So ist der erste Preis beim Jugendkarlspreis 2021 dem tschechischen Projekt Fakescape verliehen worden. Es bringt jungen Leuten mithilfe von Spielen bei, kritisch zu denken und Falschmeldungen zu erkennen.
Beim Jugendkarlspreis 2020 hat das deutsche "Europäische Archiv der Stimmen" den ersten Preis gemacht. Das Projekt sammelt mündliche Geschichtszeugnisse von Menschen, die vor 1945 geboren wurden. Weitere Infos zur Jugendkarlspreisverleihung findet Ihr auf unserer Homepage.
Die weiteren Gewinner beim Jugendkarlspreis:
- Jahrgang 2021: Der zweite Preis ging an Generation Z aus Rumänien, ein Projekt, das junge Menschen mit Wissenschaftlern und Persönlichkeiten zusammenbringt, um Neugierde, kritisches Denken und Meinungsfreiheit sowie den Dialog zwischen den Generationen zu fördern. Mit dem dritten Preis wurde EuroInclusion aus Spanien ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Austauschprogramm für junge Europäer, das die vollständige soziale, kulturelle und politische Integration von Bürgern mit Behinderungen in einem freien, vielfältigen und geeinten Europa zum Ziel hat.
- Jahrgang 2020: Der zweite Preis ging an das französische Kollektiv für einen europäischen Zivildienst, eine Vereinigung, die jungen Europäern hilft, sich im In- und Ausland freiwillig zu engagieren, um große gesellschaftliche Herausforderungen wie den Umweltschutz zu bewältigen. Den dritten Preis erhielt Madeleina Kay aus Großbritannien, bekannt als #EUsupergirl, mit ihrer Initiative „Die Zukunft ist Europa“.
Mehr über die Preisträger steht in der Broschüre, die Ihr hier unter dieser Meldung downloaden könnt.
Der Jugendkarlspreis wird vom Europäischen Parlament und der Internationalen Karlspreis-Stiftung verliehen. Eingereicht werden können Initiativen von jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die sich im Rahmen von Projekten für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern einsetzen. Seit 2008 wurden insgesamt mehr als 4.250 Projekte eingereicht.
