Anzeige
Jobcenter: 3.500 Menschen zurück im Arbeitsmarkt
Teilen: mail

Jobcenter: 3.500 Menschen zurück im Arbeitsmarkt

Veröffentlicht: Freitag, 10.03.2023 15:48

Anzeige

Das Jobcenter der StädteRegion Aachen hat letztes Jahr gut 3.500 Menschen in den Arbeitsmarkt zurückbringen können.

Dass so viele Menschen jetzt wieder einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit oder Ausbildung nachgehen, sei ein Erfolg, so Jobcenter-Sprecher Christian Neuß zu Antenne AC.

Eine besondere Herausforderung für das Jobcenter sei der steigende Anteil ausländischer Leistungsbezieher, der mittlerweile bei 43 Prozent liegt. Für diese Menschen sei der Spracherwerb das A&O für die berufliche Qualifikation und dauerhafte Integration.

Die Zahl der insgesamt betreuten Personen hat man seit 2020 trotz Corona koninuierlich abbauen können, allerdings habe die Aufnahme der Menschen aus der Ukraine ab Juni 2022 die Zahl dann wieder ansteigen lassen.

Anzeige
Anzeige

Der gesamte Jahresrückblick 2022 des Jobcenters StädteRegion Aachen – Geschäftsstelle Aachen-Stadt:

Anzeige

"In der Geschäftsstelle Aachen des Jobcenters StädteRegion Aachen, blicken Isabel Kriescher und Bernd Schwarze als Geschäftsstellenleiter sowie Geschäftsführer Stefan Graaf auf ein besonders ereignisreiches Jahr in Aachen zurück.

Im letzten Jahr gelangen 3.566 Integrationen (Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit oder Ausbildung) von Jobcenter Kundinnen oder Kunden in der Stadt Aachen.

Von 205.758 Einwohnern unter 66 Jahren in Aachen (Stand Ende 2021) erhielten 23.272 Menschen Leistungen vom Jobcenter. Von diesen Beziehern sind 10.147 Personen Ausländer.

Waren im September 2020 noch 17.687 erwerbsfähige Personen (zwischen 15 und 66 Jahren) im Jobcenter registriert, betrug deren Zahl im März 2022 nur noch 16.022; die Aufnahme der Menschen aus der Ukraine ab dem 01.06. hatte die Zahl dann wieder auf 17.008 ansteigen lassen.

Unter den 17.008 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten kamen 2.732 aus den Asylherkunftsländern Syrien, Irak, Afghanistan, Iran, Nigeria, Eritrea und Pakistan. 1.368 (jeweils Stand September 2022) kamen seit dem 01.06.2022 im Rahmen des Schutzstatutes aus der Ukraine bzw. der Betreuung des Sozialamtes ins Jobcenter.

8.335 der gut 17 tausend erwerbsfähigen Leistungsberechtigten waren zum Stichtag September 2022 arbeitslos; 4.680 hiervon gelten als langzeitarbeitslos.

Dem steigenden Anteil ausländischer Leistungsbezieher (2015: 31,4%, aktuell 43,2%) begegnet das Jobcenter mit Dolmetschern bzw. Dolmetscherdiensten und setzt verstärkt auf Sprach- und Integrationskurse. Diese in Verantwortung des BMAF haben mitunter jedoch Wartezeiten. „Der Spracherwerb ist das A&O für die berufliche Qualifikation und dauerhafte Integration“, so Stefan Graaf, Geschäftsführer des Jobcenters.

An Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und für Unterkunft und Heizkosten der Kundinnen und Kunden in der Stadt Aachen flossen in 2022 rund 135,5 Mio. €.

Für 2023 sind Schwerpunkte die weitere Aktivierung von Menschen unabhängig davon, ob sie dem Arbeitsmarkt aktuell nah oder fern stehen. Dies u.a. durch weiterhin ausreichende Möglichkeiten, Berufsabschlüsse und Fachkenntnisse nachzuholen bzw. durch einzelfallbezogene Beratung und Förderung Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen."

Anzeige
Anzeige
Anzeige