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Jaricot-Preis: missio ehrt Aktivistin aus Kamerun
© missio/Regina Eder
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Jaricot-Preis: missio ehrt Aktivistin aus Kamerun

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Das katholische Hilfswerk missio Aachen vergibt seinen Pauline-Jaricot-Preis in diesem Jahr an die kamerunische Aktivistin Patience Félicité Mollè Lobè (Foto).

Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 26. September im Aachener Rathaus verliehen.

Damit würdigt das Hilfswerk den Einsatz der 69-Jährigen für benachteiligte Mädchen und junge Frauen in der Stadt Douala seit rund 30 Jahren.

Mollè Lobè hat dort Sozialzentren und eine Berufsschule aufgebaut und konnte bisher mehr 840 Mädchen zwischen 14 und 25 helfen.

Die Mädchen erhalten einen geschützten Raum und eine Ausbildung - zum Beispiel zur Informatikerin oder Schneiderin.

Das Preisgeld will Mollè Lobè unter anderem für neue Nähmaschinen und den Ausbau der Berufsschule verwenden.

Mehr über die Preisträgerin erfahrt Ihr HIER.

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Was ist der Pauline-Jaricot-Preis?

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Die Namensgeberin des Preises, Pauline Jaricot, hat im 19. Jahrhundert in Frankreich eine katholische Laienbewegung gegründet, die mit kleinen Geldbeträgen und Gebeten die Mission in Afrika und Asien unterstützt hat. Aus dieser Bewegung heraus haben sich die Päpstlichen Missionswerke entwickelt, zu denen heute auch das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen gehört. Die Päpstlichen Missionswerke sind heute in rund 120 Ländern vertreten.

Pauline Jaricot wurde 2022 in Lyon seliggesprochen. Aus diesem Anlass stiftete missio Aachen den Pauline-Jaricot-Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird. Er zeichnet auf Vorschlag von Pfarreien, Verbänden und Initiativen in Deutschland Frauen oder Frauengruppen aus Afrika, Asien oder Ozeanien aus, die sich in besonderer und innovativer Weise aus ihrem Glauben heraus für andere Menschen in Kirche und Gesellschaft einsetzen.

Der Pauline-Jaricot-Preis wird von einer Jury vergeben, zu der missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, Weihbischof Ludger Schepers (Bistum Essen), Sr. Aloisia Höing, Patricia Kelly, Annkathrin Meyer (DPSG), Ulrike Göken-Huismann (kfd) und Anja Karliczek (KDFB) gehören.

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