
Intensivmediziner schlagen Alarm
In jedem dritten Bett auf der Intensivstation kann kein Patient mehr behandelt werden. Das sagen hunderte Intensivmediziner jetzt, unter anderem auch Professor Uwe Janssens aus dem St.-Antonius-Hospital in Eschweiler und der Chef der Intensivmediziner, Professor Gernot Marx aus der Aachener Uniklinik.
Das Problem: Es fehle schlicht das geschulte Pflegepersonal. Die letzten Monate seien sehr zermürbend gewesen und haben die Stimmung verschlechtert. Deshalb haben immer mehr Stammpflegekräfte ihren Job gekündigt, heißt es.
Im Vergleich zum Jahresbeginn gibt es heute fast 4.300 Intensivbetten weniger, insgesamt nur noch gut 22.200. Jetzt gilt es, die Arbeitsbedingungen auf Intensivstationen spürbar zu verbessern. Eine Reformation des Systems sei unbedingt erforderlich, so die Mediziner.
Veröffentlicht: Freitag, 22.10.2021 05:13