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Indexpatienten können schlechter gefunden werden
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Indexpatienten können schlechter gefunden werden

Gesundheitsämter in ganz Deutschland haben aktuell immer mehr Probleme sogenannte Indexpatienten zu finden. Das sind die Patienten, die das Virus weitergeben. Das berichtet die Aachener Zeitung und beruft sich unter anderem auf das Dürener Gesundheitsamt. Am Anfang der Pandemie sei es leichter gewesen festzustellen, bei wem sich Menschen mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Der sogenannte Indexpatient sei in den meisten Fällen nämlich unter den Erstkontakten gewesen. Nach den Lockerungen Ende April habe sich das aber geändert, heißt es vom Dürener Gesundheitsamt. Denn durch die Lockerungen sind wieder mehr Menschen unterwegs. Wer morgens zum Bäcker geht, mittags ins Restaurant, nachmittags in der Fußgängerzone zum shoppen ist, der kann sich halt in dieser Zeit überall infiziert haben. Und genau das sei laut Gesundheitsamt der wichtigste Grund, dass kaum mehr Indexpatienten gefunden werden. Stand gestern sind bei uns in der Städteregion 39 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2020 05:42

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