
Die Wirtschaft in der Region erholt sich und setzt auf 2021.
Das ist das Fazit des neuen Konjunkturbarometers der Aachener Industrie- und Handelskammer (IHK).
Dennoch rechnet ein Großteil der Unternehmer in diesem Jahr mit einem deutlichen Umsatzrückgang von durchschnittlich rund 17 Prozent, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. Gleichzeitig hat mehr als jeder zweite befragte Unternehmer gesagt, dass die Corona-Krise bisher keine Auswirkungen auf die finanzielle Lage des Unternehmens habe. Vor allem in der Industrie haben sich die kurzfristigen Erwartungen verbessert - auch wegen besserer Exportaussichten. Die Investitionsbereitschaft steigt wieder, bei der Personalplanung ist man noch zurückhaltend.
Die Lage der Unternehmen in der Stadt Aachen hat sich seit dem Frühjahr leicht verbessert. 32 Prozent aller Betriebe melden gute Geschäfte, 24 Prozent sind nicht zufrieden. Zufrieden sind vor allem die Einzelhändler (Saldo: +85) und die Dienstleister (Saldo: +19). Die Erwartungen sind ebenfalls gestiegen. 30 Prozent der Befragten rechnen mit einer positiven Entwicklung, 21 Prozent mit einer negativen. Positive Aussichten haben insbesondere die Dienstleister (Saldo: +15).
Die Betriebe im Rest der StädteRegion, also im ehemaligen Kreis Aachen, sind mehrheitlich mit der Situation unzufrieden. 23 Prozent der Befragten schätzen die Geschäfte als gut ein, 37 Prozent als schlecht. Die besten Einschätzungen kommen von den Unternehmen im Baugewerbe (Saldo: +33). Die Geschäfte bleiben in den kommenden Monaten stabil: 21 Prozent erwarten eine positive Entwicklung, ebenso viele rechnen mit einer Verschlechterung. Am besten sind die Aussichten auch hier im Baugewerbe (Saldo: +33).
Mehr als 380 Unternehmen mit insgesamt 33.800 Beschäftigten haben sich an der Umfrage beteiligt. Alle Einzelheiten zum neuen IHK-Konjunkturbericht findet Ihr HIER.



