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IHK-Herbstumfrage: Die Lage ist gut
© IHK Aachen/Jörg Hempel
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IHK-Herbstumfrage: Die Lage ist gut

Veröffentlicht: Freitag, 01.10.2021 10:43

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Die IHK Aachen hat ihre neue Herbstumfrage veröffentlicht - und demnach lässt die Wirtschaft in der Region die Folgen der Corona-Pandemie weit hinter sich. Dennoch müssen die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Unternehmen zeitgleich herbe Rückschläge verkraften.

In Summe bewertet eine deutliche Mehrzahl der Befragten ihre aktuelle Lage gut, die Beurteilungen liegen wieder auf dem Niveau des Frühjahrs 2019.

369 Unternehmen mit mehr als 32.000 Beschäftigten aus Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg haben sich an der Umfrage beteiligt.

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Weitere Infos der IHK Aachen zu ihrer Herbstumfrage:

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Fast alle Branchen berichten von überwiegend guten Geschäften, sagt Michael F. Bayer, der Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Nur das Gastgewerbe leide noch unter den Folgen der Pandemie-Beschränkungen.Die gute Konjunktur werde sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Drei von zehn Befragten erwarten eine positive Entwicklung der Geschäfte, nur jeder achte Betrieb befürchtet eine negative Entwicklung. Vor allem die Industrie schaut zuversichtlich in die Zukunft, das gilt auch für das Exportgeschäft.

Drei Viertel sind allerdings aktuell von Lieferschwierigkeiten oder deutlichen Preisanstiegen bei Rohstoffen, Vorprodukten oder Waren betroffen. „Im Baugewerbe sind dies sogar 95 Prozent aller Befragten“, führt Bayer aus. „Dieser Mangel betrifft nahezu alle Rohstoffe wie Metalle, Holz, Papier und Kunststoffe, aber auch die Lieferkapazitäten. Und die Energiepreise haben spürbar angezogen.“ In der Folge bewerten zwei Drittel der Unternehmen die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise als Risiko für die Konjunktur.

Es fehlen aber nicht nur Rohstoffe, sondern auch Fachkräfte. Für ebenfalls zwei Drittel der Unternehmen ist das eine Herausforderung in den kommenden Monaten. Mehr als die Hälfte aller Befragten gibt an, offene Stellen für einen längeren Zeitraum nicht besetzen zu können. „Inzwischen werden vor allem Fachkräfte mit einer dualen Ausbildung, aber auch ungelernte Kräfte gesucht. Der Fachkräftemangel betrifft damit nicht mehr nur hochqualifizierte Mitarbeiter, sondern alle Qualifikationsniveaus“, fasst Bayer zusammen.

Weitere Einzelheiten findet ihr HIER zum Nachlesen.

Geschäftslage und Erwartung in den Teilregionen:

  • Die Geschäfte der Unternehmen in der Stadt Aachen sind seit dem Frühjahr deutlich angezogen. 50 Prozent aller Betriebe melden eine gute Geschäftslage, nur 8 Prozent sind nicht zufrieden. Gut geht es vor allem dem Einzelhandel (Saldo: +63) und dem Baugewerbe (Saldo: +61). Die Unternehmen bleiben dabei zuversichtlich. 37 Prozent der Befragten rechnen mit einer positiven Entwicklung, 14 Prozent mit einer negativen. Positive Aussichten haben vor allem das Baugewerbe (Saldo: +31), die Industrie (Saldo: +30) und die Dienstleister (Saldo: +30).
  • Die Situation der Betriebe im ehemaligen Kreis Aachen bleibt auf einem hohen Niveau. 43 Prozent der Befragten sind aktuell zufrieden, 16 Prozent berichten von schlechten Geschäften. Zufrieden sind die Unternehmen vor allem im Baugewerbe (Saldo: +67) und im Großhandel (Saldo: +42). Die Erwartungen sind rückläufig, aber überwiegend positiv: 23 Prozent rechnen mit besseren Geschäften, 12 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. Am besten sind die Erwartungen in der Industrie (Saldo: +16) und bei den Großhändlern (Saldo: +16).
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