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IG Metall: "Ford spielt mit den Ängsten der Mitarbeiter"
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IG Metall: "Ford spielt mit den Ängsten der Mitarbeiter"

Die IG Metall in Aachen kritisiert, dass die Beschäftigten im Aachener Ford-Forschungszentrum an der Süsterfeldstraße im Unklaren gelassen werden, wie es um ihre Zukunft steht. Hintergrund ist der angekündigte massive Stellenabbau bei dem Autohersteller - vor allem in Köln.

Im betroffenen Entwcklungsbereich in Aachen arbeiten rund 230 Angestellte.

Es sei schade, dass mit den Ängsten dieser Mitarbeiter gespielt werde, so Gewerkschaftssekretär Boris Weinstein von der IG Metall Aachen zu Antenne AC. Man trage die Diskussion auf dem Rücken der Kollegen aus und lasse sie lange in Unkenntnis.

Die Auswirkungen der Stellenstreichungen seien für Aachen noch nicht absehbar. Die Gewerkschaft fordert, die Entwicklungstätigkeit in Deutschland und Europa zu erhalten, um eine Zukunftsperspektive für den Standort Aachen zu schaffen.

Die Automobilindustrie sei schon länger im Umschwung, so die IG Metall weiter. Deswegen sei man in Aachen auch schon länger auf mögliche Umstrukturierungen von Arbeitsaufgaben eingestellt.

Ford will sich erst im Laufe des Februars konkret zu den weiteren Planungen äußern. Den Griff zum Rotstift begründet das Management unter anderem mit einer Zentralisierung in den USA.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.01.2023 10:10

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