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IG BAU will mehr Geld für "grüne Jobs"
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IG BAU will mehr Geld für "grüne Jobs"

Veröffentlicht: Mittwoch, 14.06.2023 09:03

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Für die 880 Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauer in der Städteregion Aachen kämpft die IG BAU momentan um höhere Löhne.

Die Branche habe Saison und die Betriebe alle Hände voll zu tun, aber hinter den "grünen Betriebstoren" rumore es kräftig, so die Gewerkschaft.

Denn der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau trete bei der laufenden Tarifrunde „kräftig auf die Lohnbremse“. Die Arbeitgeber hätten umgerechnet 3,75 Prozent mehr Lohn pro Jahr angeboten.

Angesichts der gestiegenen Preise durch die Inflation würde das für die Beschäftigten in den 142 Betrieben hier bei uns bis 2025 einen erheblichen Reallohnverlust bedeuten, argumentiert die IG BAU. Sie fordert daher einen „Inflationsausgleich plus X“ für Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der Branche.

Die Gewerkschaft verweist auch auf die Frühjahrsumfrage des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Das „Branchen-Barometer“ mache deutlich, dass unter den befragten Betrieben für gut zwei Drittel der Arbeiten in Privatgärten höhere Preise verlangt würden als noch im Vorjahr. Für die „grünen Aufträge“ der öffentlichen Hand schreibe die Branche zu 45 Prozent höhere Rechnungen. Da könne es nicht sein, dass die Beschäftigten jetzt beim Lohn in die Röhre gucken sollen.

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