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IG BAU kritisiert Maskenproblem bei Reinigungskräften
© IG BAU
GebäudereinigerInnen leisten durch ihre Arbeit einen Beitrag gegen die Infektionsgefahr in Betrieben, Büros und Behörden. Dennoch bleiben sie oft auf den Kosten für den eigenen Gesundheitsschutz sitzen, bemängelt die Gewerkschaft IG BAU.
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IG BAU kritisiert Maskenproblem bei Reinigungskräften

Ein Großteil der rund 2.400 Menschen, die in der StädteRegion in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommt bei der Arbeit nicht genug kostenlose Masken.

Das kritisiert die Gewerkschaft IG BAU hier bei uns.

Die Betroffenen müssten sich um die Hygiene in Büros, Schulen und Krankenhäusern kümmern – und dabei um die eigene Gesundheit Sorgen machen. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft.

Die IG BAU Aachen ruft daher die Reinigungsfirmen dazu auf, umgehend für ausreichend Masken zu sorgen, am besten nach dem FFP2-Standard.

Außerdem müsse für das Maske-Tragen ein Erschwerniszuschlag im Rahmentarifvertrag gezahlt werden. Viele Firmen verweigerten aber diese Zulage. Wer allerdings stundenlang unter einer Maske körperlich schwer arbeite, habe den Lohnaufschlag verdient, findet die IG BAU.

Wichtig sei auch, dass die Firmen die besten Masken für die Sicherheit der Beschäftigten zur Verfügung stellen und über den richtigen Gebrauch der sogenannten Aerosol-Filter informierten. Vom Verformen des Nasenclips bis hin zum Aufsetzen mit vier Fingern, damit die Maske an der Haut abschließt – hierfür sollte es im Betrieb eine Anleitung geben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.01.2021 09:35

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