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IG BAU: Auf gerechten Lohn pochen oder wechseln
© IG BAU Aachen
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IG BAU: Auf gerechten Lohn pochen oder wechseln

Viele der rund 3.700 Bau-Beschäftigten in der Städteregion Aachen verdienen deutlich weniger als ihnen zusteht - auch wenn sie sich über fehlende Arbeit nicht beschweren können. Deswegen ruft die Gewerkschaft IG BAU die Maurer & Co. hier bei uns dazu auf, im Zweifelsfall die Firma zu wechseln.

Denn der Bau boomt – auch in der Pandemie - und die Betriebe suchen momentan händeringend Fachleute. In dieser Situation könne es nicht sein, dass viele Beschäftigte um einen angemessenen Lohn gebracht werden, so die Gewerkschaft.

Wer beispielsweise mit einer dreijährigen Ausbildung als Spezialbaufacharbeiter arbeite, müsse aktuell auf einen Stundenlohn von 21,58 Euro kommen. Daher sollte jeder, der weniger verdient, seinem Chef Bescheid sagen und sich nicht länger unter Wert verkaufen.

Laut der IG BAU liegt der Durchschnittsverdienst von Bauarbeitern in NRW aktuell bei 17,67 Euro pro Stunde – das sind 3,91 Euro weniger als der Tariflohn. Rein rechnerisch gingen so einem gelernten Straßenbauer oder Zimmerer pro Jahr rund 8.100 Euro durch die Lappen.

Dabei habe jeder, der in der Gewerkschaft ist und dessen Betrieb dem Arbeitgeberverband im Bauhandwerk oder in der Bauindustrie angehört, Anspruch auf die tarifliche Bezahlung.

Infos und Tipps zum fairen Lohn und zum Jobwechsel finden Interessierte bei der IG BAU vor Ort unter der Telefonnummer 0241 - 946 73 - 0 und per Email an aachen@igbau.de sowie HIER.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.03.2022 09:27

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