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Ideen für den Büchel der Zukunft
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Ideen für den Büchel der Zukunft

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.01.2022 06:22

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Nach dem Parkhausabriss am Büchel in Aachen werden jetzt die weiteren Planungen dort konkret. Entstehen soll ein Ort mit "Wow-Effekt" - so Aachens Oberbürgermeistern Sibylle Keupen. Im Fokus stehen große Grünflächen - entweder stufenförmig angeordnet, als große Freifläche oder aufgeteilt in verschiedene Bereiche. Diese drei Planungsvarianten werden in den nächsten sechs Wochen diskutiert und vorgestellt. Unter anderem am Mittwoch in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte und Donnerstag im Planungsausschuss der Stadt. Am 28. Januar ist außerdem ein digitaler Bürgerdialog geplant. Beginn ist um 17 Uhr.

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Die "ZwischenZeit Büchel" startet im Mai

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Kurzfristig soll das Areal, auf dem bislang das Parkhaus stand, bespielt werden. Die federführende SEGA plant zum Start der ZwischenZeit ein Fest am Samstag, 14. Mai 2022. Neben Marktplatzfläche, Rasen und Wildwiesen wird es Platz für urbanes Gärtnern, zum Verweilen und für eine kleine Bühne geben. Der Kreis der Menschen und Initiativen, die sich in der ZwischenZeit einbringen möchten, wächst stetig. Das nächste Treffen der ZwischenZeit´ler*innen findet am Donnerstag, 27. Januar, um 18 Uhr online statt. Wer dabei sein möchte, kann sich gerne per E-Mail an a.eickhoff@sega.ac wenden.

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Weitere Infos von Stadt Aachen und der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA)

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Gemeinsam haben alle Planungsvarianten, dass die entstehende Freifläche von einer qualitätvollen neuen Bebauung städtebaulich ganz neu gefasst wird. Die neuen Gebäude sollen durch die Dach- und Fassadengestaltung mit der „Wiese“ korrespondieren. Einen wichtigen Beitrag dafür, dass die neue Freianlage schnell ein attraktiver Bestandteil in Aachens Innenstadt wird, sollen insbesondere die Erdgeschossbereiche der neuen Gebäude übernehmen. Hier sind Nutzungen vorgesehen, die für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Aachener Stadtgesellschaft interessante Anlaufpunkte sind. Welche Nutzungen das sein werden, wird die SEGA in den nächsten Monaten mit den Stadtmacherinnen und Stadtmachern – so heißen am Büchel die zukünftigen Akteur*innen – diskutieren.

Mit der Ausarbeitung des städtebaulichen Entwurfs ist das Büro trint+kreuder Architekten aus Köln beauftragt worden. Zur Sicherung der freiraumgestalterischen Qualität wird es durch das Büro scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf unterstützt.

Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie mit den Stadtmacherinnen und Stadtmachern soll den kooperativen Prozess am Büchel fortsetzen, der mit dem Sondierungsverfahren „Stadt machen am Büchel“ im Frühjahr 2020 eingeläutet worden ist. Die Anregungen, die nun von der Stadtgesellschaft eingebracht werden, helfen den Planungsbüros und der SEGA, die drei Varianten weiter zu konkretisieren und zu verfeinern. Auf Basis dieser durchgearbeiteten Varianten sollen die Bezirksvertretung Aachen-Mitte und der Planungsausschuss im Mai eine Zielvariante beschließen. Diese bildet dann die Grundlage für die konkrete Bauleitplanung ab Sommer 2022. 

Für Stadtbaurätin Frauke Burgdorff ist das ein weitere Meilenstein in diesem bundesweit beachteten, dialogischen Prozess. „Die Zeit ist reif, um auf der Basis dessen, was wir inhaltlich wollen, städtebauliche Bilder zu diskutieren. Der Ausgang ist offen und wir hören ganz genau zu, welche Resonanz wir aus Aachen auf die unterschiedlichen Ansätze bekommen“. SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt ergänzt: „Ich freue mich auf die anstehende Konkretisierung der Planung. Bürgerinnen und Bürger, Politik, Stadtmacherinnen und Stadtmacher und nicht zuletzt auch die Eigentümerinnen und Eigentümer im Umfeld: alle haben ein großes Interesse daran, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht. Ich bin überzeugt davon, dass wir das gemeinsam schaffen können.“  

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