
Hotels und Gastwirte auf Geduld und Trinkgeld angewiesen
Die Corona-Krise hat das Gastgewerbe hart getroffen. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Erlöse der Hotelies und Gastwirte sind demnach im März um fast die Hälfte eingebrochen. Sowohl im Vergleich zum Februar als auch zum März des Vorjahres. Wer nach dem Corona-Shutdown wieder ins Restaurant oder in eine Gastsätte geht, sollte mehr Zeit mitbringen als sonst. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin. Demnach sollen Gäste auch Verständnis für die Situation des Personals mitbringen. In der Städteregion Aachen beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 10.500 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Aachen. Jedes Trinkgeld tue gut.
Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2020 11:11