
Hitzetipps vom Gesundheitsamt
Jetzt, wo es wieder wärmer geworden ist und der Sommer bevorsteht, hat das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen eine Reihe von Infos rund um das Thema "Hitzeschutz" veröffentlicht.
Denn Hitze belastet unseren Körper sehr, viele sind auch weniger leistungsfähig oder geschwächt, weil der Körper damit beschäftigt ist, sich auf seine Kerntemperatur herunter zu kühlen.
Unmittelbar gefährdet sind vor allem ältere Menschen, Kranke und Kleinkinder, weil deren Organismen größere Schwierigkeiten, auf erhöhte Temperaturen angemessen zu reagieren.
(Die Tipps gebündelt findet Ihr auch HIER.)
„Die Informationen richten sich an Privatpersonen ebenso wie an Profis, die beruflich mit gefährdeten Personengruppen zu tun haben. Dazu gehören zum Beispiel Pflegedienste oder Pflegeheime ebenso wie Krankenhäuser oder Kitas. Selbstverständlich informieren wir auch über da, wo wir unterwegs sind – zum Beispiel in Einrichtungen und Altenheimen sowie im Gesundheitskiosk“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons.
Es geht darum, hitzebedingte Gesundheitsprobleme möglichst zu vermeiden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf diesen Gruppen:
- Säuglinge und Kleinkinder
- Menschen über 65 Jahre
- Menschen, die pflegebedürftig oder nicht oder nur eingeschränkt mobil sind
- chronisch oder akut kranke Menschen
- Menschen, die im Freien (körperlich schwer) arbeiten
- Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden (Beispiele: Armut, Obdachlosigkeit, Abhängigkeitserkrankung)
Für Eltern stehen online zum Beispiel die Broschüre „Hitzeschutztipps für Säuglinge und Kleinkinder“ der StädteRegion Aachen oder die Information „Sonnenschutz für Kinder“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Da das Hitzerisiko älterer Menschen im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen deutlich erhöht ist, gibt es auch hier Hinweise für den Alltag, zum Beispiel wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht.
Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist nicht nur im Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen ein Thema. Es kommt zum Beispiel auch beim Bau von Kitas, Schulen oder anderen öffentlichen Gebäuden, beim Hochwasser-Risikomanagement und in der Neuausrichtung des Katastrophenschutzes zum Tragen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.06.2023 09:41