
Anlässlich des AU-EU-Gipfels in Luanda am Montag und Dienstag haben sich die katholischen Aachener Hilfswerke Misereor und Die Sternsinger mit Forderungen an die Öffentlichkeit gewandt.
Misereor und Germanwatch:
Misereor und Germanwatch fordern, dass Klima- und Energiefragen im Zentrum der Verhandlungen stehen.
Die Organisationen mahnen: Klimaschutz, Energiewende und globale Gerechtigkeit müssen Leitprinzipien der Partnerschaft zwischen Afrika und Europa werden. Besonders wichtig sei der Ausstieg aus fossilen Energien und der Ausbau erneuerbarer Energie in Afrika. Außerdem verlangen sie verbindliche Finanzzusagen und mehr Mitsprache für die Zivilgesellschaft.
Kindermissionswerk "Die Sternsinger":
Das Aachener Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ fordert eine faire Schuldenpolitik.
Außerdem brauche es eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die Kinder und ihre Rechte in den Mittelpunkt stellt.
Sternsinger-Präsident Dirk Bingener sagt, dass Kinder überall gleiche Chancen auf Bildung, Gesundheit und eine würdevolle Zukunft brauchen. Die Sternsinger warnen vor alten Mustern und verlangen nachhaltige Investitionen und generationengerechten Klimaschutz.
„Wir dürfen die Zukunft dieser wichtigen Partnerschaft nicht in alten Strukturen denken. Wenn wir die Zusammenarbeit an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten, besonders der Kinder, kann daraus echte Zukunft entstehen. Kinder erinnern uns daran, dass Zukunft dort beginnt, wo wir füreinander Verantwortung übernehmen“, betont der Präsident des Kindermissionswerks, Pfarrer Dirk Bingener.
