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Hilfreiche Drohnen beim Katastrophenschutz
© Ralf Hoffmann
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Hilfreiche Drohnen beim Katastrophenschutz

Veröffentlicht: Freitag, 01.07.2022 04:05

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Beim Brand- und Katastrophenschutz setzt die StädteRegion Aachen immer häufiger Drohnen ein.

Denn Fotos und Videos aus der Luft sind oft eine große Hilfe. Die Oktokopter bieten bei der Lageerkundung erhebliche Vorteile, so Kreisbrandmeister Thomas Sprank, sie seien schnell dort, wo sie gebraucht würden, und könnten Informationen aus Gebieten liefern, die unzugänglich oder gefährlich sind. 2018 hat man die ersten Drohnen angeschafft und mit dem Schulen der Einsatzkräfte begonnen. Eingesetzt worden sind sie schon bei Hochwasser, großflächigen Bränden, Verkehrsunfällen und bei Personensuchen.

Kommt eine Drohne zum Einsatz, seien gut geschulte „Drohnen-Teams“ gefragt. Das sind in der StädteRegion Aachen in der Regel drei Personen: Der Pilot oder die Pilotin ist verantwortlich für die Handhabung und Steuerung. Hier braucht es umfassende Kenntnisse zur sicheren Handhabung und im Bereich Luftrecht. Ein „Kameraoperator“ kümmert sich darum, dass die Einsatzleitung genau die Bilder bekommt, die benötigt werden. Diese Person bedient die verfügbaren Kameratypen und stellt sicher, dass die Daten dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, übernimmt eine weitere Person im Einsatz die „Sicherheitsfunktion“. Hier geht es darum, Risiken und Gefahren beim Einsatz zu vermeiden.

„Besonders spannend wird ein Einsatz natürlich, wenn mehrere Drohnen ins Spiel kommen“, so Thomas Sprank. „Die dürfen sich nicht in die Quere kommen – und auch dafür müssen die Teams sorgen.“ Speziell dafür hergerichtete Einsatzfahrzeuge – hierfür wurden zwei ehemalige Krankentransportfahrzeuge umgebaut - bringen die Einheiten an den Ort des Geschehens.

Wenn sie nicht im Einsatz sind, ist eine Drohne in der Feuer- und Rettungswache Alsdorf und eine beim Amt für Bevölkerungsschutz und Rettungswesen in Simmerath stationiert.

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