
Herzogenraths Wurmpromenade: Schön und effektiv
Veröffentlicht: Dienstag, 25.11.2025 15:00
Die Stadt Herzogenrath hat am frühen Dienstagnachmittag am Ferdinand-Schmetz-Platz die neue Wurmpromenade eingeweiht.
Die 400 Meter lange, barrierefrei zugängliche Uferpromenade ist das Leuchtturmprojekt des Integrierten Handlungskonzepts für Herzogenrath-Mitte und verläuft von der Wurmresidenz bis zum Waldfriedhof.
Knapp anderthalb Jahre ist daran gebaut worden. Es wurden zu einem Großteil die vorhandenen Kragplatten entfernt und stattdessen zwei Balkone mit Blickbeziehungen zum Ferdinand-Schmetz-Platz und Sitzgelegenheiten geschaffen. Der Pflasterbelag besteht aus Betonstein, das eingebaute Geländer aus gelasertem Stahlblech verfügt über unterschiedliche Blickdichten, um die Lichteffekte rund um das Wasser besonders stimmungsvoll wirken zu lassen.
Die Wurmpromenade bietet neben besonderen Aufenthaltsbereichen ein innovatives Lichtkonzept auch Informationstafeln zur Geschichte und Entwicklung der Stadt.
Die neue Wurmterrasse, der Pocketpark gegenüber der Uferstraße und die besonders hochwertigen Geländer sollen für mehr Aufenthaltsqualität in Herzogenraths Stadtmitte sorgen, hat uns Bürgermeister Benjamin Fadavian gesagt:
Es sei außerdem gelungen, effektive Hochwasserschutzmaßnahmen in den Bauprozess zu integrieren und die Stadt in einem besonders gefährdeten Bereich resilienter gegen Hochwasserereignisse zu machen, heißt es von der Stadt. So ist eine 190 Meter lange Hochwasserschutzmauer in enger Abstimmung zwischen der Stadt und dem Wasserverband Eifel-Rur entstanden. Die für knapp 680.000 Euro errichtete Mauer hat geländeabhängig eine durchschnittliche Höhe von 75 Zentimetern ab der ursprünglichen Geländeoberkante und ist im weiteren Verlauf fortlaufend so in die Wurmpromenade integriert, dass sie an deren Ende nicht mehr sichtbar ist.
Ein taktiles Leitsystem ermöglicht außerdem auch sehbeeinträchtigten Menschen die sichere Orientierung entlang des Ufers.





