
Herzogenratherin (55) um sechsstellige Summe abgezockt
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.02.2025 09:24
Schon wieder ist hier in der Region jemand auf die eigentlich mittlerweile recht bekannte Telefonbetrugsmasche hereingefallen und hat viel Geld verloren.
Die Aachener Polizei sagt, solche Versuche habe es in den letzten Tagen wieder öfter gegeben.
Eine 55-jährige Frau aus Herzogenrath hat dabei am Dienstag (18.02.2025) einen sechsstelligen(!) Euro-Betrag verloren.
Bei ihr hat eine angebliche Polizistin angerufen und hochemotional von einem tödlichen Unfall berichtet, den die Tochter des Opfers verursacht habe. Nur durch viel Geld könne die Tochter einer Haftstrafe entgehen, hieß es.
Daraufhin ist die Herzogenratherin mit ihrem Auto gleich zweimal in den Kreis Heinsberg gefahren und hat da innerhalb weniger Stunden das ganze Geld einem ihr völlig unbekannten Mann übergeben.
Erst als die 55-Jährige wieder zu Hause ankam und ihre Tochter anrief, ahnte sie, dass sie Opfer der dreisten Betrugsmasche geworden war.
Die Polizei Aachen warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmethode. Die Betrüger spielen mit der Angst der Menschen. Dazu ist ihnen jedes Mittel und jede Ausschmückung der angeblichen Tat recht. Auch wenn es in dieser Situation schwerfällt: Bleibt ruhig, lasst Euch nicht unter Druck setzen und beendet das Gespräch!
Meist klärt ein kurzer Telefonanruf beim vermeintlichen Verursacher oder der vermeintlichen Verursacherin des angeblich tödlichen Unfalls sehr schnell, dass an der Geschichte nichts dran ist.
Danach informiert bitte die Polizei unter der Notrufnummer 110.
Und: Sprecht über die Betrugsmasche mit der Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis. Warnt jüngere wie auch ältere Verwandte, Freunde und Bekannte! Denn nur wer informiert ist, kann den Betrugsversuchen trotzen.