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Herzogenrath: Offene Jugendarbeit muss neu geregelt werden
© Petra Baur/Stadt Herzogenrath
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Herzogenrath: Offene Jugendarbeit muss neu geregelt werden

Veröffentlicht: Freitag, 08.03.2024 10:11

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In Herzogenrath-Mitte steht die Offene Jugendarbeit auf der Kippe.

Nach 57 Jahren haben jetzt der Kirchengemeindeverband Herzogenrath/Merkstein und die Stadt ihren Kooperationsvertrag beendet.

Grund ist der Fachkräftemangel - vor allem bei Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und qualifizierten Leitungsangestellten. Außerdem wäre für eine Fortführung des Angebots ein Neubau erforderlich, der weder aus Sicht der Kirche noch der Stadt Herzogenrath wirtschaftlich darstellbar wäre, heißt es.

Die Stadt will möglichst zeitnah ein Lösung für die Fortführung der Jugendarbeit finden.

Laut Renate Wallraff, der Beigeordneten für Soziales, Bildung und Familie, wäre es denkbar, im Rahmen der zur Verfügung stehenden städtischen Finanz- und Personalressourcen mittelfristig ein eigenes Angebot für die offene Jugendarbeit ins Leben rufen.

Auch das Bistum Aachen und der Kirchengemeindeverband Herzogenrath/Merkstein betonen, dass sie sich nicht aus der Jugendarbeit zurückziehen. Wichtig seien hierfür aber verlässliche Rahmenbedingungen, die aktuell aufgrund des Fachkräftemangels nicht gegeben seien.

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