
In Herzogenrath hat der Stadtrat Anfang der Woche seinen Haushalt für 2026 beschlossen.
Geplanten Ausgaben von etwa 197 Millionen Euro stehen Einnahmen von nur knapp 182 Millionen Euro gegenüber.
Um das Defizit einzudämmen, erhöht Herzogenrath die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer - erstmals seit 2015.
Gründe für die angespannte Finanzlage sind vor allem steigende Sozialausgaben und höhere Umlagezahlungen.
Dennoch investiert Herzogenrath - in die Zentralsportanlage Merkstein, in Schulbaumaßnahmen und die Sanierung des Rathauses.
Der Haushalt muss wegen des Haushaltssicherungskonzepts der Stadt für die kommenden zehn Jahre jetzt noch von der Kommunalaufsicht, also der StädteRegion Aachen, freigegeben werden. Bis die Entscheidung im Sommer kommt, befindet sich Herzogenrath weiterhin unter einer vorläufigen Haushaltsführung, die sich vor allem auf die Erfüllung von Pflichtaufgaben fokussiert.