
© Forschungszentrum Jülich GmbH
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Im Forschungszentrum Jülich will man die Abwärme des Supercomputers JUWELS zum Heizen nutzen. Der Bau des Niedertemperaturnetzes hat Anfang 2021 begonnen: 920 Meter Rohr werden verlegt.
Heizen per Supercomputer-Abwärme
Im Forschungszentrum Jülich (FZJ) will man künftig die Abwärme, die der Supercomputer JUWELS produziert, zum Heizen nutzen.
Das mache ein neues Niedertemperaturnetz möglich, heißt es aus dem Forschungszentrum.
Ende des Jahres soll die neue Anlage fertig sein und dann acht Gebäude beheizen. Das rund 35 Grad warme Kühlwasser des Superrechners muss dafür auf etwa 110 Grad erhitzt werden.
In Jülich hat man schon damit begonnen, rund 920 Meter Rohr für ein neues zusätzliches Rohrsystem zu verlegen.
Das Heizen mit diesem Niedertemperaturnetz würde Energie und Treibhausgase einsparen.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.
HIER findet Ihr weitere Details.
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.02.2021 13:39
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