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Häusliche Gewalt entgegen der Erwartungen zurück gegangen
Viele Opfer von häuslicher Gewalt zeigen Straftaten erst später an. Das hat jetzt das Bundesfamilienministerium mitgeteilt. Opfer lebten häufig mit den Tätern zusammen, ihnen sei es wegen dem Lockdown noch nicht möglich gewesen, zur Polizei zu gehen oder die Menschen im Umfeld haben es wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise noch nicht bemerkt. Mit dieser Aussage begründet das Ministerium die rückläufigen Zahlen bei den Fällen von häuslicher Gewalt. Auch in der StädteRegion Aachen, in Düren und im Kreis Heinsberg sind sie zurückgegangen. Hier wurde ein Minus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwischen März und Juni verzeichnet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2020 07:20
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