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Grundschullehramts-Studium in Aachen bald wieder möglich
© Holger Benend/StädteRegion Aachen
Im November symbolisierten noch Pappfiguren die fehlenden Lehrerinnen und Lehrer an den Grund- und Förderschulen der Region. In einem gemeinsamen Appell forderten damals (von links) Landrat Stephan Pusch (Heinsberg), die Schuldezernentin des Kreises Düren, Sybille Hausmann, Städteregionsrat Dr. Tm Grüttemeier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die dringend benötigte Unterstützung vom Land NRW ein. Jetzt gibt es die ersten - sehr positiven - Ergebnisse der Bemühungen.
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Grundschullehramts-Studium in Aachen bald wieder möglich

Das Land NRW will in Aachen wieder Studienplätze für das Grundschullehramt anbieten.

Laut Infos der zuständigen Düsseldorfer Ministerien an die StädteRegion Aachen soll das durch eine Kooperation der RWTH Aachen mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal gelingen.

Das bedeute zwar noch nicht, dass schon zum Wintersemester eine Studienmöglichkeit in Aachen startet - dennoch sei es ein ganz entscheidender Schritt um dem eklatanten Lehrkräftemangel in der Region entgegenzutreten, sagt Städteregionsrat Tim Grüttemeier.

Dazu haben die Ministerien noch angekündigt, dass Studenten aus Köln ihr Praxissemester für das Grundschullehramt ab September im Raum Aachen absolvieren können.

Ein Wermutstropfen bleibe. Denn bisher gebe es noch keine Aussage dazu, eine solche Kooperation wie beim Grundschulehramt auch auf den Bereich der Förderschulen auszudehnen. Dabei bestehe auch da ein massiver Lehrkräftemangel in der Region, so Grüttemeier: „Ich bin aber optimistisch, dass wir auch hier perspektivisch zu guten Lösungen kommen werden.“


(Foto: Im November symbolisierten noch Pappfiguren die fehlenden Lehrerinnen und Lehrer an den Grund- und Förderschulen der Region. In einem gemeinsamen Appell forderten damals (von links) Landrat Stephan Pusch (Heinsberg), die Schuldezernentin des Kreises Düren, Sybille Hausmann, Städteregionsrat Dr. Tm Grüttemeier und Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die dringend benötigte Unterstützung vom Land NRW ein. Jetzt gibt es die ersten positiven Ergebnisse der Bemühungen.)

Veröffentlicht: Montag, 13.03.2023 16:07

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