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Grüttemeier: Brauchen klaren Fahrplan
© Stadt Aachen/Andreas Steindl
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Grüttemeier: Brauchen klaren Fahrplan

Städteregionsrat Tim Grüttemeier wünscht sich einen klaren Fahrplan in der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

In einem Facebook-Post kritisiert er am Freitagabend die immer komplizierteren Corona-Regeln, bei denen selbst die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen teilweise rätseln müssen, was denn nun gilt.

Außerdem dürfen Kinder und ihre Bildung kein Spielball sein, so Grüttemeier. In den Schulen solle es mindestens Wechselunterricht geben. Zusätzlich ist er für die Pflicht von Selbsttest für Schüler, die morgens vor Schulbeginn gemacht werden sollen.

Nach einem Jahr Pandemie brauche es mehr Perspektiven, wie wir unser normales Leben zurückbekommen, auch wenn es nicht die eine richtige Lösung dafür gebe.

Auch Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und andere Bereiche brauchen klare Perspektiven. Öffnungen müssten mit Hygienekonzept und negativem Test möglich sein, sagt Grüttemeier.

Der Städteregionsrat schlägt daher ein sogenanntes Ampelsystem vor:

  • "Ampel auf grün (z.B. Inzidenz unter 75 und keine Auffälligkeiten bei den anderen Kriterien): alles offen mit Hygienekonzept und negativem Test, Schule in Präsenz, Kitas auf, Gastronomie innen und außen offen, kleinere Veranstaltungen (z.B. mit 25% Saalkapazität) möglich
  • Ampel auf gelb (z.B. Inzidenz zwischen 75 und 150): Schulen im Wechselunterricht, nur Außengastronomie, Veranstaltungen mit weniger Personen, Handel mit „click and meet“
  • Ampel auf rot (z.B. Inzidenz über 150 oder zu wenig freie Intensivbetten): Lockdown! Homeschooling, Handel zu bis auf wenige Ausnahmen, keine Veranstaltungen, Ausgangssperre"

Veröffentlicht: Samstag, 10.04.2021 04:51

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