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Grenzüberschreitender Polizei-Großeinsatz
© Polizeizone Weser-Göhl
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Grenzüberschreitender Polizei-Großeinsatz

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.06.2022 13:54

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Am Mittwoch hat es einen gemeinsamen Großeinsatz der deutschen, belgischen und niederländischen Polizei sowie von Autobahnpolizei, Bundespolizei und Zoll gegeben.

Dabei ging es unter anderem um Alkohol- und Betäubungsmitteldelikte im Straßenverkehr, Wohnungseinbruch, Wohnmobil-Diebstahl und illegale Einreisen.

Rund 270 Beamten waren dies- und jenseits der Grenze im Raum Aachen sowie in den Kreisen Düren und Euskirchen im Einsatz, insgesamt 15 Behörden waren beteiligt.

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Polizei-Bilanz des Einsatzes

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Insgesamt wurden 1453 Fahrzeuge und 2401 Personen kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 646 Ordnungswidrigkeiten geahndet.

Darüber hinaus leiteten die Beamten zahlreiche Strafverfahren ein: 22 Strafanzeigen u.a. wegen Diebstahl, Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. 12 ausländerrechtliche Verstöße wurden von der Bundespolizei festgestellt.

Ein Mann wurde vorläufig festgenommen. Acht Fahrerinnen und Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen und wurden aus dem Verkehr gezogen.

In einem Fahrzeug fanden Beamte mehrere Drogentütchen und eine größere Summe Bargeld. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde weiteres Verpackungsmaterial für Drogen sowie eine sechsstellige Bargeldsumme zur sog. "präventiven Gewinnabschöpfung" sichergestellt.

 

In der Grenzregion der Euregio Maas-Rhein mit insgesamt ca. 4 Mio. Bürgerinnen und Bürgern arbeiten die Sicherheitsbehörden Hand in Hand. Die euregionale Zusammenarbeit der niederländischen, belgischen und deutschen Polizeibehörden organisiert sich im Rahmen der sogenannten "NeBeDeAgPol". Der gemeinsame polizeiliche Austausch definiert sich über Facharbeitskreise und Facharbeitsgruppen. Die Planung und Durchführung von gemeinsamen Einsätzen gehört hierbei zur Kernaufgabe. So auch der Einsatz "Euregioprotect-CrossOver".

 

Die Leiterinnen und Leiter der beteiligten Behörden bekräftigten in einem gemeinsamen Statement an einer Kontrollstelle am Grenzübergang Lichtenbusch die Wichtigkeit einer funktionierenden euregionalen polizeilichen Zusammenarbeit.

Kriminalität macht vor Grenzen nicht halt - in manchen Fällen nutzen Täterstrukturen die Grenzlage sogar aus. Die grenzüberschreitende Abstimmung ist professionell und funktioniert: Der Einsatz "Euregioprotect-CrossOver" ist ein guter Beleg dafür.

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