Anzeige
Greifvögel-Wilderei nimmt zu
© Pixabay
Teilen: mail

Greifvögel-Wilderei nimmt zu

Die illegale Verfolgung geschützter Rotmilane und anderer Greifvögel hat in Deutschland wieder zugenommen.

Auch in Aachen hat es einen Fall gegeben, hier ist ein Mäusebussard(Foto) abgeschossen worden.

Laut der Bonner Erfassungs- und Dokumentationsstelle für Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (E.D.G.A.R.) ist die Anzahl der von Januar bis Mai bundesweit registrierten Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24 auf 30 gestiegen. Die mit Abstand meisten Tatorte liegen in NRW, wo zwölf entsprechende Strafverfahren laufen.

Als Hochburgen der illegalen Verfolgungen gelten der Kreis Heinsberg und das Münsterland.

Die Dunkelziffer bei dieser Art von Kriminalität soll extrem hoch sein, vermutlich werden weniger als 5% aller Taten überhaupt entdeckt.

Bei den verurteilten Tätern handelt es sich vor allem um Taubenzüchter, Geflügelhalter und Jäger, die Greifvögel als Gefahr für ihre Tiere beziehungsweise als Konkurrenz betrachten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.06.2020 11:54

Anzeige
Anzeige
Anzeige