
Gewaltbereitem Salafismus begegnen: "Wegweiser" hilft
Das "Wegweiser"-Angebot für junge Menschen, die in den gewaltbereiten Salafismus abzudriften drohen oder schon mit der Szene in Kontakt gekommen sind, wird ausgeweitet.
Stadt und StädteRegion Aachen haben jetzt die gemeinsame Trägerschaft des Projekts aus dem NRW-Innenministerium übernommen. Die Beratungen und Sensibilisierungen in Sachen Salafismus für Betroffene und Angehörige soll es bald in der gesamten Region und auch in Ostbelgien geben. Denn Salafismus und Extremismus machen nicht an den Stadt- oder Ländergrenzen halt, sagt Städteregionsrat Tim Grüttemeier. Er hat gemeinsam mit Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp den neuen Kooperationsvertrag unterschrieben.
Die StädteRegion soll dabei in Zukunft unter anderem das Beratungsangebot regeln - und die Integrationsbeauftragte der Stadt Aachen die Programmkoordination.
Bisher - seit 2017 - hat die Stadt Aachen das Projekt alleine gestemmt, letztes Jahr hat es rund 350 Beratungsanfragen gegeben.
Veröffentlicht: Montag, 12.08.2019 15:10