
Gericht soll über Rinder-Schlachtung entscheiden
Ein Gericht soll jetzt im Eilverfahren klären, was mit den 700 Tieren passieren soll, die auf drei Höfen im Aachener Süden an der Seuche Rinderherpes erkrankt sind. Einerseits versteht das Veterinäramt der StädteRegion die Sorge und die damit verbundene Klage der betroffenen Betriebe gegen die Schlachtungen. Auf der anderen Seite will das Amt die nicht betroffenen Betriebe und ihre Rinder schützen. Wenn sich das Gericht pro Schlachtungen entscheidet, sollen die innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Dann könnten die geschlachteten Tiere noch als Lebensmittel verarbeitet werden, hat Dr. Peter Heyde vom Veterinäramt Antenne AC gesagt. Danach soll der Bestand wieder aufgebaut werden, um den Schaden für die betroffenen Betriebe so gering wie möglich zu halten.
Veröffentlicht: Dienstag, 16.07.2019 09:58