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Geldautomaten: Neue Sprengung - und: Verdächtiger in U-Haft
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Geldautomaten: Neue Sprengung - und: Verdächtiger in U-Haft

Veröffentlicht: Montag, 09.05.2022 05:49

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(Update)

In Monschau-Kalterherberg ist in der Nacht auf Montag ein Geldautomat an der Monschauer Straße gesprengt worden.

Videoaufnahmen der Überwachungskameras zeigen zwei Unbekannte im Bankgebäude. Ob noch weitere Täter vor Ort waren, ist unklar.

Gegen 2:45 Uhr hat die Sicherheitsfirma die Polizei verständigt, kurz danach ist es zur Detonation gekommen.

Die Täter sind mit einem PKW geflüchtet, laut der Aachener Polizei haben sie keine Beute gemacht.

Die Monschauer Straße ist am Montagmorgen noch bis etwa 9 Uhr gesperrt gewesen. Spezialisten haben den Automaten auf weitere Sprengsätze untersucht und Spuren gesichert.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Fluchtwagen abgeben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/9577-31401 oder (außerhalb der Bürozeiten) 0241/9577-34210 zu melden.

Um die landesweit gestiegenen Sprengungen von Geldautomaten gezielt zu bekämpfen, hat das Innenministerium im April eine Sonderkommission eingesetzt. Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen 152 Geldautomaten gesprengt worden.

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Verdächtiger von Automatensprengungen in Würselen festgenommen

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Der mutmaßliche Geldautomatensprenger, der am Donnerstag in Mönchengladbach verhaftet worden ist, stammt aus der StädteRegion Aachen.

Laut der Aachener Polizei ist der 48-Jährige kriminalpolizeilich bekannt. Er soll etwas mit den drei teilweise versuchten Geldautomaten-Aufbrüchen und -Sprengungen in Würselen im Januar zu tun haben (siehe auch HIER.)

Bei der letzten Automatensprengung Ende Januar hat er mit der Beute flüchten können.

Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.

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