
Geflügelpest ist da
Die für Tiere hochansteckende Geflügelpest hat Deutschland erreicht.
Die StädteRegion Aachen empfiehlt Geflügelhaltern hier bei uns, wachsam zu sein.
Seit Ende Oktober sind in Deutschland und den Niederlanden mehrere Fälle an der Nord- und Ostseeküste bekannt geworden - und auch am Niederrhein hat es bei Wildvögeln positive Fälle gegeben.
Das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpestviren schätzt das auf Tierseuchen spezialisierte Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als hoch ein.
Eine Stallpflicht besteht momentan in der Städteregion noch nicht. Wer Geflügel hält, sollte aber am besten jetzt schon Vorkehrungen dafür treffen, rät Tierärztin Dr. Swantje Schumacher vom hiesigen Veterinäramt. Geflügelhalter haben eine gesetzliche Meldepflicht, sie müssen ihren Bestand der Tierseuchenkasse NRW und dem örtlichen Veterinäramt melden.
Links zu weiteren Infos findet Ihr HIER und auch HIER.
Die Geflügelpest, auch aviäre Influenza genannt, ist eine für Hühner, Puten und viele andere Vögel hochansteckende und anzeigepflichtige Tierseuche. Bei einem Ansteckungsverdacht in der eigenen Geflügelhaltung ist das Veterinäramt der StädteRegion Aachen sofort zu informieren. Zur Überprüfung eines Verdachts auf Geflügelpest werden Proben entnommen und untersucht. Sollte sich ein Verdacht bestätigen, trifft das Veterinäramt vor Ort die erforderlichen Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus so gut wie möglich zu verhindern. Eine Ansteckung von Menschen mit den Viren ist laut Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) möglich, aber in Deutschland noch nicht vorgekommen. Dennoch rät das RKI dazu, einen direkten Kontakt mit Fundvögeln vermeiden.
Veröffentlicht: Freitag, 20.11.2020 14:15