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Friseure zeigen Solidarität
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Friseure zeigen Solidarität

Seit Montag (1.3.21) dürfen die rund 350 Aachener Friseursalons wieder öffnen - und die Friseurinnung Aachen-Stadt beginnt den Re-Start mit einer Solidaritätsaktion für andere Branchen, die noch den Lockdown beachten müssen.

"Waschen - zeigen - reden" heißt das Ganze. Dabei bekommen Betroffene aus Kultur, Einzelhandel und Gastronomie in ihren Betrieben öffentlichkeitswirksam die Haare geschnitten. So wird beispielsweise im Theater Aachen Intendant Michael Schmitz-Aufterbeck der Kopf gewaschen, die Geschäftsführerin des Restaurants Aposto erhält einen neuen Haarschnitt und Asgar Adami wird in seinem Modefachgeschäft am Markt frisiert.

Mit der Aktion wollen die Friseurinnung Aachen Stadt und OX2architekten zu einer interdisziplinären, kreativen Zusammenarbeit für eine von Vielfalt und Wandel geprägte Innenstadt inspirieren und

  • ein Zeichen der Solidarität mit dem lokalen, inhabergeführten Geschäften und Betrieben in der Aachener Innenstadt setzen, um auf die Herausforderungen und Belastungen durch die Schließungen während des Lockdown aufmerksam zu machen,
  • auf die Relevanz der KMUs im Friseurhandwerk für die Nahversorgung, Adressbildung und Nachbarschaft in der “Lauflage“ hinweisen,
  • auf die Bedeutung einer lebendigen Mischung von unterschiedlichen Kultur- und Freizeitangeboten, Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung in der Innenstadt aufmerksam machen,
  • die Forderung nach Aufenthaltsqualität für Alle in attraktiv gestalteten öffentlichen Freiräumen verstärken,
  • neue Konzepte für Öffnungs- und Betriebszeiten von Geschäften, Dienstleistungsangeboten, Kulturorten entwickeln und den Rhythmus der Innenstadt anders „takten“.
  • anregen, mehr lokal-spezifische Lösungen für die Rückkehr in eine „Neue Normalität“ zu wagen.

Veröffentlicht: Montag, 01.03.2021 10:03

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