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Frisches Geld für Selbsthilfe-Gruppen
© Sebastian Zentis
Die regionalen Ansprechpartner zum Thema Selbsthilfe in der StädteRegion Aachen (v.l.n.r.:) Daniel Görtz und Leonie Frings-Reinke von der AOK Rheinland/Hamburg, Astrid Thiel vom Selbsthilfebüro der Städteregion Aachen in Stolberg, Pia van Buggenum-Sonnen und Sandra Hahnbück von der AKIS.
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Frisches Geld für Selbsthilfe-Gruppen

Die Krankenkassen hier in der Städteregion Aachen fördern gemeinsam in diesem Jahr die Selbsthilfe mit fast 80.000 Euro. Insgesamt 103 Gruppen haben im Rahmen der sogenannten "Pauschalförderung" jetzt ihre Förderbescheide über Beträge zwischen 500 und knapp 5.500 Euro erhalten. Das Geld verwenden die Selbsthilfegruppen, um ihre Grundkosten wie Porto, Telefon, Internet oder Raummiete zu bestreiten. Auch Fortbildungen, Seminare oder Vorträge können damit finanziert werden.

Die Gesundheitsbezogene Selbsthilfe hilft Betroffenen, ihre Erkrankungen oder Behinderungen zu bewältigen. Außerdem übernimmt die Selbsthilfe oft auch die Interessenvertretung der Betroffenen.

Über die Förderung entscheidet in der Städteregion ein Gremium aus Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen und der Selbsthilfegruppen sowie Mitarbeiten der Aachener Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (AKIS).

„Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Krankenkassen ist in der Städteregion Aachen eng und vertrauensvoll“, sagt Pia van Buggenum-Sonnen von der AKIS. AOK-Regionaldirektor Heiko Jansen, dessen Gesundheitskasse in diesem Jahr die Federführung unter den beteiligten Krankenkassen innehat, fügt hinzu: „Die Arbeit der Selbsthilfegruppen in unserer Region ist von unschätzbarem Wert für die Menschen. Mit der Förderung können wir Krankenkassen zumindest ein klein wenig die engagierte Arbeit der Aktiven wertschätzen und unterstützen.“ 

Die Vielfalt der Selbsthilfe ist in der Städteregion sehr groß. Von Gruppen für Suchterkrankte, über Initiativen zur Bewältigung von Krebsleiden, bis hin zu Gruppen für Menschen mit besonderen, zum Teil wenig bekannten Leiden, wie etwa dem Restless-Legs-Syndrom reicht das Angebot.

Die AKIS in der Peterstraße 21-25 (VHS-Gebäude Aachen) hat einen Überblick über die einzelnen Angebote und unterstützt Betroffene sehr gerne dabei, die richtige Gruppe zu finden. Telefonisch sind die Mitarbeiter der AKIS unter 0241/49009 erreichbar – oder per E-Mail: akis@mail.aachen.de Euro.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.07.2022 08:55

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