
Fridays-for-Future kritisiert Aachener Polizei
Die Aachener Polizei wird aktuell scharf von der Kölner Fridays-For-Future Bewegung kritisiert. Hintergrund sind die Äußerungen vom Aachener Polizeipräsident Weinspach, der die Aktivisten für die geplanten Demos im Rheinischen Tagebaurevier aufgefordert hat, friedlich zu bleiben. Laut der Bewegung betreibe die Polizei eine Spaltung, indem sie einerseits den friedlichen Protest der Schüler lobe und andererseit den zivilen Ungehorsam von "Ende Gelände" als illegal erkläre. Unterstützung gab es ebenfalls von der Bewegung "Parents for future". Man arbeite zusammen mit unterschiedlichen Aktionsformen und dennoch mit einem Ziel. Die Bewegung «Fridays for Future» hat für den 21. Juni zu einem internationalen Streiktag in Aachen aufgerufen. Am nächsten Tag wollen Schüler an einem Protestmarsch am Tagebau Garzweiler teilnehmen, der unter anderem von Greenpeace und dem BUND organisiert wird.
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.06.2019 10:13