
In Aachen und der Region überprüft der Übertragungsnetzbetreiber Amprion jetzt wieder die Höchstspannungsfreileitungen (220 und 380 Kilovolt) per Hubschrauber.
Dabei kann es auch vorkommen, dass der Hubschrauber tief über Wohngebiete fliegt oder etwas länger in der Luft stehen bleibt, heißt es. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 30 bis 40 km/h werden mögliche Schäden an Freileitungen mit Spezial-Infrarotkameras an den Helikoptern überprüft. Für Hubschrauberpiloten ist die Leitungsbefliegung immer wieder eine Herausforderung, so Amprion, weil sie zum Teil in niedriger Flughöhe sehr nah an die Masten und Leitungen heranfliegen müssen.
Es geht vor allem um Seilschäden und thermische Auffälligkeiten, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Die Mängel werden von Amprion-Mitarbeitern erfasst, nach der Rückkehr ausgewertet und später durch Monteure behoben. Gravierende Schäden werden sofort gemeldet und umgehend beseitigt.
Die bundesweiten Flüge beginnen am Freitag, 16.2. und gehen voraussichtlich bis Ende März. Hier bei uns werden Freileitungen im Großraum Aachen und Teilen der Eifel kontrolliert. Amprion betreibt unter anderem die Strombrücke ALEGrO zwischen Deutschland und Belgien.