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FREIE BAUERN fordern mildere Form der Seuchenbekämpfung
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FREIE BAUERN fordern mildere Form der Seuchenbekämpfung

Im Streit um die Massentötung von Rindern, die mit dem Rinderherpes-Virus infiziert sind, gibt es weiterhin keine Einigungen zwischen den Landwirten und der Bundesregierung. Deswegen fordert die Interessensvertretung der FREIEN BAUERN die Bundesregierung jetzt erneut zum Ändern der Gesetze auf. Betroffene Betriebe sollen unter anderem die Erlaubnis für eine Schutzimpfung bekommen, infizierte Tiere unter Quarantäne stellen zu können und das Infektionsgeschehen mit regelmäßigen Blutproben an das Amt weitergeben dürfen.

Sollten die Tötungen weiter gehen, müssen vor allem Besitzer von Milchviehbetrieben in ständiger Angst vor Tötungen und damit auch Sorge um einen möglichen Existenzverlust leben, heißt es von der Gemeinschaft. 

2019 hatten sich die FREIEN BAUERN für einen von der behördlichen Tötungsanordnung betroffenen Milchviehbetrieb in Aachen-Nütheim eingesetzt, der erst nach langwierigem Rechtsstreit und massiven Protesten aus Politik, Landwirtschaft und Stadtbevölkerung immerhin ein Drittel seiner Herde retten konnte.



Veröffentlicht: Montag, 17.05.2021 12:07

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