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Fragwürdige Namensgebung in der Politik
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Fragwürdige Namensgebung in der Politik

Der Aachener Sprachwissenschaftler Thomas Niehr von der RWTH kritisiert aktuelle Namensgebungen in der Politik.

In einem Interview mit der Badischen Zeitung nennt er als Beispiel das "Gute-Kita-Gesetz". Denn ob sich damit die Kinderbetreuung verbessert, sei umstritten und offen. Das stehe einer Regierung nicht gut an.

Auch die Praxis des "Begriffe besetzen" spricht Niehr an. So habe AfD-Chef Gauland seine Partei zur "bürgerlichen" Kraft ausgerufen. Das Wort sei gut besetzt und soll davon ablenken, dass sich radikale und extreme Kräfte in der AfD tummeln – also Strömungen, die sicher nicht bürgerlich sind.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2019 11:56

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